20.12.2013 | 20.Dezember 2013 neue Aktion:


Mit der im Frühjahr beschlossenen Ablehnung des geplanten Sendemaststandortes in der Schauerödstrasse (Vornbach) dachten wir schon das Wesentliche für unsere Region erreicht zu haben. Doch offensichtilch ist dem gefühlten "Erfolg" nur kurze Zeitdauer beschieden, denn erneut ist ein Sendemast - höchstens 400 Meter Luftlinie davon entfernt - im Staatsfost bei Kopfsberg (Gemeindegebiet Neuburg) im Visier der Betreibergesellschaft TELENT und der Projektgruppe DigiNet des bay. Staatsministerium des Inneren (vgl. PNP Landkreis vom 13.12.2013).

Auch dieser Standort ist viel zu nahe an Wohnbebauungen gelegen: Kopfsberg, Teile Neuburgs und auch Vornbach, und auch das Mutter-Kind-Kurheim sind in unmittelbarer Nähe d.h. jeweils nur wenige 100 Meter Luftlinie davon entfernt.  Dies ist absolut nicht hinnehmbar!

 

Noch ist kein Bauantrag bei der Gemeinde Neuburg gestellt, und die Haltung des Gemeinderates gegenüber eines solchen Antrags ist - nach Aussage von Bügermeister Stöcker - unisono ablehnend. Es gilt aber für alle Bürger trotzdem "wachsam" zu bleiben und mit z.B. Unterschriftensammlung und anderen Aktionen (für 2014 geplant) den Gemeinderat in dieser Positionierung  zu unterstützen.

Auch für Vornbach gilt es "die Augen und Ohren offen" zu halten, man weiß ja nie, ob da nicht noch andere Standorte "im Busch" sind.

 

In der Aktion "Gemeinsam gegen TETRA-Funk" haben sich alle Heilberufler, Ärzte, Heilpraktiker, Physiotherapeuten und andere, die in Dommelstadl, Neuburg oder Vornbach wohnen oder praktizieren, zusammen getan, um die Bevölkerung insbesondere bezüglich der Gesundheitsgefährdung, die von TETRA-Funk ausgeht, zu informieren und auf weitere Aktionen vorzubereiten.

42 Heilberufler haben einen Informationsbrief zum Thema TETRA-Funk unterzeichnet, von dem 1000 Stück gedruckt wurden, und der am Wochenende 21./22. 12. 2013 an alle Haushalte in Dommelstadl, Neuburg und Vornbach verteilt wird. 

 

Eines der Ziele dieser Aktion ist es auch, dass sich die Gemeinden Neuburg sowie Vornbach/Neuhaus baldmöglichst am sog. "TETRA-Moratorium" der Umwelt- und Verbraucherorganisation zum Schutz vor elektromagnetischer Strahlung "Diagnose-Funk" beteiligen. (www.tetra-moratorium.de)

 

Wenn wir, alle Bürgerinnen und Bürger aus der Region, zusammen halten, können wir vieles bewirken!

 

Auf dieser Seite werden wir auch über alle weiteren Aktionen, die für die kommenden Wochen (2014) geplant sind, berichten!      Bitte informieren Sie sich hier regelmäßig!


Und noch ein Hinweis an die Bürger aus Dommelstadl und Neuburg:  Die Webseite "Vornbach-gegen-Tetrafunk" bezieht natürlich auch alle in Dommelstadl und Neuburg sowie Neuhaus wohnenden mit ein. Wir sitzen alle im gleichen Boot!


In diesem Sinne wünschen wir allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und Glück und Gesundheit im neuen Jahr 2014!

 

 


 

 

09.08.2013 | 30.Juli 2013


Dienstag, der 30. Juli 2013 wird wohl als „schwarzer Tag“ in die Geschichte der Vornbacher Bürgerinitiative gegen Tetrafunk eingehen.

An diesem Tag sollte im Neuhauser Gemeinderat über das Moratorium bzgl. Tetrafunk abgestimmt werden.  Einen diesbezüglichen Antrag hatte die Vornbacher Gemeinderätin Carola Resch-Wawra (ÜW) gestellt, nachdem weit über 400 Bürgerinnen und Bürger aus Vornbach und Umgebung mit ihrer Unterschrift dafür plädiert hatten.

 

Diese Unterschriftensammlung lag dem Bürgermeister bereits am 23.April 2013 vor, an jenem Tag, an dem der Gemeinderat erfreulicherweise einstimmig den Bauantrag für die Errichtung eines Sendemastens an der Schauerödstrasse abgelehnt hatte.

Etwa 50 Zuschauer aus den Reihen der Vornbacher Bürgerinitiative durften damals miterleben, dass die Aufklärungsarbeit durch Broschüren, Internetauftritt und nicht zuletzt die Informationsveranstaltung mit Professor Buchner doch offensichtlich von Erfolg gekrönt war. .....So dachten wir zumindest und wähnten auch die letzten „Zweifler“ aus den Reihen der CSU in dieser Angelegenheit auf unserer Seite, nachdem der CSU-Ortsvorsitzende und 2. Bürgermeister Stephan Dorn an diesem Abend ausdrücklich nochmal darauf verwiesen hatte, dass bei der Unterschriftensammlung nicht nur die Ablehnung des Bauantrages sondern auch die Aufforderung an die Gemeinderäte, sich am Moratorium zu beteiligen, Votum der Unterzeichner war.
Die Weichen für die Verabschiedung des Moratoriums  schienen nach unserer Auffassung  bereits gestellt.

 

Umso entsetzter waren wir nun, als wir erfuhren, dass die CSU-Fraktion bei der Abstimmung bezüglich Moratorium, bis auf den „Abweichler“ Josef Mayerhofer geschlossen gegen das Moratorium gestimmt hatte. Das hatte zu einem "Patt"  8 (CSU) gegen 8 (4 mal ÜW, 3 mal SPD + Josef Mayerhofer(CSU)) Stimmen geführt, was wiederum zur Folge hatte, dass das Moratorium nicht verabschiedet werden konnte.

 

Warum das denn????

 

Da müssen ja wohl Absprachen des Bürgermeisters mit seinen CSU-Fraktionskollegen im Vorfeld stattgefunden haben? Und warum lädt ein Herr Schifferer Leute von der Firma Telent am Abstimmungstag zur Information in den Gemeinderat ein, obwohl Professor Buchner schon in seinem Vortrag am 16. April über die immer gleichen „Billig-Verkaufsargumente“ der Betreiberfirmen bzgl. der im Grunde teuren, störanfälligen, veralteten und gesundheitsgefährdenden Technik aufgeklärt hatte?

 

Oder liegt es vielleicht doch an mangelnder Reflexionsfähigkeit einiger CSU-Gemeinderäte, dass hier jeder auf Kommando seine Hand hebt?
Seid nicht auch ihr eigentlich dem Bürgerwillen verpflichtet ....und irgendwann von solchen Bürgern einmal in euer Amt gewählt worden? 

 

Oder glaubt ihr im Ernst, dass irgendjemand froh ist, so einen Sendemasten in seiner Nähe zu haben? ...wie wär´s dann mit dem Standortvorschlag: Vorgarten von Marille Marek?

 

Ganz im Ernst: Wir fühlen uns massiv betrogen von euch, liebe CSU-Gemeinderäte!!! Mit eurem Votum hättet ihr mal „Rückgrat“ zeigen können und  ein Zeichen der Unterstützung und Solidarität setzen können!
Immerhin gibt´s in Bayern mittlerweile schon 32 andere Städte und Gemeinden, die das Moratorium verabschiedet haben, darunter auch etliche CSU-geführte!

 

Und: Das Argument des Bürgermeisters, er dachte, dass bei der Sitzung am 30. Juli keine Zuschauer aus  Vornbach als Zuhörer dabei gewesen wären würde wohl darauf hindeuten, dass das  Interesse am Moratorium nicht ganz so groß sein könne, ist ja wohl lächerlich!

Antwort: Ihr hattet die Unterschriftensammlung, ihr kanntet das Bürgervotum, wir waren bei der Abstimmung bzgl. des Bauantrages in großer Zahl dabei und wir dachten aufgrund der damals angeführten Diskussionen, dass das Moratorium sicherlich die geschlossene Zustimmung finden würde...und wir dachten, uns auf euch verlassen zu können!.....und gelegentlich haben einige von uns am Dienstagabend auch mal was anderes zu tun.

 

Oder soll das heißen, es müssen ab jetzt immer alle Bürger „hinten drin“ sitzen, dass ihr vorne richtig abstimmt?   Wozu braucht´s dann noch einen Gemeinderat?

                                                                                                                                                                                                         

 

 


 

 

23.04.2013 | Kurzer Bericht von der Gemeinderatssitzung


Kurzer Bericht von der heutigen Gemeinderatssitzung:

 

Gleich vorweg: Als sehr positives Ergebnis im Sinne unserer Bürgerinitiative kann die im Gemeinderat Neuhaus einstimmig verabschiedete Ablehnung der Bauanfrage des staatlichen Bauamtes  bzgl. der  Errichtung des TETRA-Funkmastens in Vornbach  vermeldet werden.

Hierfür gebührt allen Gemeinderäten und dem Bürgermeister herzlicher Dank!

 

Es war schön, miterleben zu dürfen, wie sehr der Informationsabend mit Prof. Buchner  wohl doch den Meinungsfindungsprozess bei den meisten Mandatsträgern mitgeprägt hat.

 

Einige Gemeinderäte beteiligen sich schon aktiv mit konstruktiven Ideen an der weiteren Umsetzung der in der Unterschriftenaktion von bisher über 400 Unterzeichnern geforderten Vorgehensweise, und haben zum Teil eigene, darüber hinaus gehende Vorschläge. Andere verhalten sich vielleicht noch ein wenig zögerlich.

Fest steht, dass ein allgemeines  Umdenken  zu spüren ist. Und das tut gut!

 

Das große Interesse, das heute Abend über 50 Bürgerinnen und Bürger aus Vornbach und Umgebung, darunter auch Kinder und Jugendliche, durch ihr Dabeisein  bei der Gemeinderatssitzung gezeigt haben, spiegelt die große Solidarität in der Bevölkerung wider und spornt uns zu weiterer aktiver Unterstützung an. Danke an alle, die trotz des frühen Termins mit dabei waren!

 

Herzlichen Dank auch an Gemeinderätin Carola Resch-Wawra, die sich viel Mühe gemacht hat, um im Gemeinderat nochmal für das Moratorium zu werben (PDF-Version der Rede). Es wäre sehr schön, wenn dieses in einer der nächsten Sitzungen auch einstimmig beschlossen werden könnte!

Zu bedenken ist auf jeden Fall, dass ein Entscheid für ein  Moratorium nicht als aggressiver Angriff auf eine übergeordnete Regierungsbehörde zu verstehen ist, sondern lediglich zeigt, wie sehr sich die einzelne Person, der einzelne Gemeinderat, mit den Nachteilen und Gefahren des TETRA-Funks auseinandergesetzt hat und als Mahner in der Verantwortung seiner Mitmenschen handelt.

 

Die Idee, die Betreiberfirmen im weiteren Entscheidungsprozess noch größer zu Wort kommen zu lassen, halte ich für weniger hilfreich, weil die Aussagen vorhersehbar sind. Und geschickte Rhetorik und Präsentation sollten nicht wissenschaftliche Argumentation in den Schatten stellen können! 


 

 

23.04.2013 | Gemeinderatssitzung in Neuhaus


Heute Abend, Dienstag, 23. April 2013, 18:00 Uhr wird im Gemeinderat Neuhaus zum Thema "geplanter TETRA-Funkmast" abgestimmt. Das Thema steht als 2. Tagesordnungspunkt auf dem Programm. Die Sitzung ist öffentlich, d.h. jeder ist als Zuhörer willkommen. Und es wäre sehr gut, wenn möglichst viele Betroffene und Interessierte teilnehmen würden, damit dem Gemeinderat die Bedeutung und Brisanz des Themas nochmals aufgezeigt wird.

Wir hoffen, dass sich der Gemeinderat Neuhaus, ähnlich wie zuletzt Pfarrkirchen und Eggenfelden, parteiübergreifend und geschlossen für ein Moratorium entscheidet. Dies wäre aus unserer Sicht der einzig vernünftige Weg und im Grunde genommen das Votum der Vornbacher, die mit über 400 Unterschriften sich für das Moratorium entschieden haben.


 

 

15.04.2013 | Einladung zum Vortragsabend mit Prof. Klaus Buchner


Einladung zum Vortragsabend

am Dienstag, 16. April 2013, um 19:30 Uhr

im Gasthaus Resch, Vornbach

 

Thema:

 

Was ist vom neuen Behördenfunk TETRA zu halten? 

Ist die Strahlung wirklich so ungefährlich, wie behauptet wird? 

 

Der Vortrag von Prof. Klaus Buchner diskutiert den Stand der Forschung in verständlicher Weise und kommentiert die angeblich widersprüchlichen Ergebnisse. Außerdem weist er kurz auf die technischen Mängel des neuen Systems und auf die Kosten hin, die auf die Gemeinde zukommen.

Dabei wird auch über die neue Situation berichtet, die durch die aktuelle Diskussion um die Grenzwerte im Bundesrat, die Stellungnahmen der Weltgesundheitsorganisation WHO und des Europäischen Rats, des höchsten EU-Gremiums, entstanden ist.

 

 

Zum Referenten:

Prof. Dr. Dr. habil. Klaus Buchner arbeitete an der TU München, am Max-Planck-Institut für Physik in München und in Kyoto / Japan am Institut von Prof. Yukawa, dem Entdecker der Kernkräfte. Er ist Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Messina / Italien und Träger der Goldenen Verdienstmedaille der Universität Breslau / Polen.


 

 

11.04.2013 | Eike Hallitzky


Eike Hallitzky Fundamentalopposition zum Digitalfunkmast leider bringt nur die schlechteste Lösung

 

Grünen-MdL Eike Hallitzky begrüßt den Widerstand der Vornbacher gegen die ausufernde Belastung der Bevölkerung mit elektromagnetischen Strahlungen. „Nicht umsonst rennen wir seit Jahren wie Don Quijote an, um die Grenzwerte der Bundesimmissionsschutzverordnung deutlich zu verringern.“ Zudem laufen beim Behördenfunk die Kosten dramatisch aus dem Ruder – mittlerweile weit über eine Milliarde Euro - und auch die Zweifel über die tatsächliche Notwendigkeit dieses Digitalfunks sind groß. Auf die Gemeinden wie auch auf unsere Feuerwehren werden deshalb im Laufe der Jahre auch noch erhebliche Kosten zukommen. Hallitzky: „Oder, um es klar zu sagen: ich will diesen hochfrequenten digitalen Polizei- und Rettungsfunk nicht. Ich habe auch nicht den Eindruck, dass die bayerische Polizei ohne ihn bisher ohnmächtig gewesen wäre. Auch deshalb gibt es im Landtag immer wieder Diskussionen über den Behördenfunk.“

 

Eine andere Frage sei aber, welche Chancen wir hier vor Ort, welche Möglichkeiten die Gemeinden Neuhaus und Neuburg haben, auf die Errichtung eines Funkmastes Einfluss zu nehmen. Hallitzky, der für die Grünen auch im Gemeinderat von Neuburg sitzt: „Und hier ist die Rechtslage leider klar: Die Gemeinde kann lediglich bei der Standortwahl mitentscheiden, nicht jedoch die Errichtung generell verhindern. Das aber heißt zwingend: Fundamentalopposition ist gut für den eigenen Seelenfrieden, aber damit verlieren die Gemeinden und ihre Bürgerinnen und Bürger jede eigene Steuerungsmöglichkeit. Jeder Vornbacher und Dommelstadler würde am liebsten Nein sagen. Aber niemand bei uns sollte sich der Illusion hingeben, dass wir damit irgendetwas bewirken.“ Im Landtag seien bereits genügend Petitionen dazu verhandelt worden. Bei manchen wurde der Standort leicht korrigiert, noch kein Funkmast ist damit verhindert worden. Und auch an die jetzt ins Auge gefassten Standorte kommen wir mit dem gültigen Immissionsrecht nicht ran. So ist die Rechtslage.

 

Hallitzky: „Das ist der einzige Grund, warum ich den Versuch der Gemeindeverwaltungen befürworte, ihre geringen Spielräume zu nutzen, um wenigstens die hinsichtlich des Landschaftsbildes schlechteste Lösung zu verhindern. Und es ist offensichtlich, dass der jetzt ins Auge gefasste Standort oberhalb Schaueröds eine Katastrophe für´s Landschaftsbild wäre. Der Digitalfunkmast wäre hier kilometerweit einsichtig und für die späteren Bewohner im geplanten Siedlungsgebiet am Kellerfeld weniger 100 Meter darunter eine nicht vertretbare Lösung.“ Da sei der alternative Standort im Wald besser – auch wenn der dann auf „seinem“, dem Neuburger Gemeindegebiet liege.


 

 

10.04.2013 | Abend mit neuen Mitstreitern


Wir sitzen gerade mit weiteren Betroffenen, die sich in die Aktionen mit einbringen wollen, zusammen und diskutieren unser weiteres Vorgehen.


Ab sofort sind auch noch folgende aktive Unterstützer mit im Boot:

 

Holger Nagel (Modellbauer), Peter Kemper (Architekt), Silke Ecker-Lodes (Diplombiologin), Erwin Wenzl (Architekt), Fredy Winkler (Metallbauer), Barbara Nagel (Lehrerin), Gertraud Wenzl (Lehrerin), Tanja Kemper (Bildungsreferentin, Religionspädagogin), Reinhold Hartl (Architekt), Dr. Christian Ecker (Arzt).

 

Dass natürlich auch unsere „besseren Hälften“ Silvia Mayerhofer und Uta Weikl schon von Anfang an aktiv mit dabei sind, ist natürlich klar. Wir hatten´s leider bis jetzt noch nicht erwähnt. Sorry, Mädels!